Wenn ich mir einen Hund nehme!

Ein Hund soll ins Haus!

Bevor es so weit ist sollte jeder zuerst ein paar Schritte durchdenken!!!

  1. Habe ich genügend Zeit für einen Hund?
  2. Welche Rasse würde zu mir oder zu uns passen?
  3. Ein Rüde oder eine Hündin?
  4. Welpen machen mal was kaputt!
  5. Welche Hundeschule besuche ich oder wir?

1. Gerade in den ersten Wochen braucht ein Welpe den zukünftigen Besitzer! Er muss sich erst mal an die neue Umgebung gewöhnen und als sein neues Zuhause anerkennen. Erst wenn der Besitzer sich sicher ist, dass der Hund sich wohl und sicher fühlt, kann es langsam losgehen mit dem alleine sein.
Tipp: Es beginnt mit 5 Minuten und verlängert sich immer um 5 Minuten. Wie viele Wochen oder Tage das dauert, kann man nie genau sagen. Der eine Hund braucht etwas länger zum eingewöhnen und der andere ist schon ab der ersten Woche zu Hause.

2.  Natürlich sollte sich jeder genau überlegen, welcher Hund zu ihm passen würde?  Ein agiler Hund oder eher einen ruhigen Hund? Will ich Hundesport betreiben oder nur einen Gefährten haben?  Will ich einen großen oder eher einen kleinen Hund?

Der Austrlian Shepherd ist sehr gut für Hundesportarten geeignet. Überhaupt die Arbeitslinie. Diese Rasse ist auch von der Größe ein schöner mittelgroßer Hund. Ein Aussie ist auch ein toller Familien Hund und Begleiter (Showlinie). Dieser Hund zeichnet sich durch seine Intelligenz, sein ruhiges Wesen und trotzdem durch seinen Willen zu arbeiten aus.(Show- und Arbeitslinie –> mehr Info unter Zuchtziel)

3. Egal ob Rüde oder Hündin beide sind gleichermaßen lern freudig und ihrer Familie eng verbunden. Ein Rüde ist allgemein etwas größer und imposanter als eine Hündin. Rüden beginnen meistens mit 1 bis 2 Jahre sich in einer Gruppe stark zu machen. Das ist aber ganz natürlich weil in der Natur überlebt auch nur der Stärkere. Nicht jeder Rüde will sich beweisen. Also sollte im Klaren sein mit Rangeleien muss man bei einem Rüden schon rechnen. Beim den Spaziergängen hebt er häufig sein Bein, wo auch manche Büsche im Garten zu leiden haben. Hündinnen hinterlassen durch Urin Flecken auf der Wiese. Vom Charakter her ist jeder Aussie unterschiedlich und es kommt drauf an, wie das Verhältnis zwischen Besitzer und der Australian Shepherd ist.

4. Der zukünftige Hundebesitzer muss damit rechnen, wenn ein Welpe ins Haus kommt, kann schon mal was kaputt gehen. Also alles was wichtig und in seiner Höhe ist, sollte weggeräumt werden. Und für den Neuankömmling ein Platz, Spielzeug, Ess- und Trinkplatz eingerichtet werden. Wenn der Welpe trotzdem was erwischt, sollte er nur im richtigen Moment bestraft werden.

Tipp: Der Hund wird immer nur dann bestraft, wenn sich der Hund dabei erwischen lässt. Ist die Situation schon länger her, hat es keinen Sinn den Hund zu bestrafen. Daher sie es nicht verbinden können, weswegen sie jetzt bestraft wurde.

Wenn der Welpe lernt alleine Zuhause zu bleiben kann schon mal ein Lackerl am Boden sein. Nicht ärgen und auf keinen Fall bestrafen.

Tipp: Der Hund lernt es, in dem immer der erste Weg sofort nach dem Nachhause kommen nach draußen ist. Egal wie lange man weg war. Das Lackerl wischt man am besten weg, wo der Hund nicht zuschauen kann. zb.: in den Garten oder kurz in ein Zimmer.

5. Bevor ein Welpe ins Haus kommt, sollten Sie sich schon eine Hundeschule angeschaut und ausgesucht haben. Das Sie nicht später drauf kommen die Hundeschule passt Ihnen nicht und Sie wechseln. Es ist kein Problem die Vereine zu wechseln, aber sowas kann man ausschließen, wenn man sich vorher schon ein wenig erkundigt.
Tipp: Gerade bei dem ersten Hund sollte irgendwo ein Ansprechpartner sein. zb.: Züchter, Hundebesitzer od. Vereine so kann man einige Probleme gleich ausschließen.

Ernährung

In den ersten Wochen sollte ein Aussie mind. drei mal am Tag gefüttert werden. Daher die Australian Shepherd ein bisschen einen empfindlichen Magen haben. Wann auf zwei Mahlzeiten umgestellt werden kann, sollte mit dem Tierarzt besprochen werden. Da es wieder von Hund zu Hund unterschiedlich ist. Aber für ihr ganzes Leben sollten sie immer zwei mal am Tag gefüttert werden.

Bewegung

Wieviel Bewegung braucht ein Australian Shepherd???

Ein Australian Shepherd ist nur mit Bewegung/Spazieren gehen schwer KO zu bringen. Daher der Aussie für seine Intelligenz und sein „will to please“ beliebt ist, muss er unbedingt beides bekommen. Köpfchentraining und Bein-Training. Am besten ist natürlich der Sport Agility oder hüten. Aber Zuhause kann jeder seinen Australian Shepherd mit Köpfchen Spiele und Laufspiele begeistern und vielleicht auch zum Schlafen bringen.

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