{"id":783,"date":"2017-01-04T21:09:34","date_gmt":"2017-01-04T20:09:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blue-angeldust.at\/wp\/?page_id=783"},"modified":"2017-01-04T21:30:57","modified_gmt":"2017-01-04T20:30:57","slug":"rasseentstehung-des-australian-shepherds","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.blue-angeldust.at\/wp\/?page_id=783","title":{"rendered":"Rasseentstehung des Australian Shepherds"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\">Der Australian Shepherd stammt trotz seines Namens nicht aus Australien sondern aus Amerika.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><a class=\"jcepopup\" style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/www.blue-angeldust.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2006\/10\/aussie%2010jarhundert.jpg\" rel=\"aussies\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-56\" style=\"margin-right: 5px; float: left;\" src=\"http:\/\/www.blue-angeldust.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2006\/10\/aussie%2010jarhundert.jpg\" width=\"153\" height=\"192\" \/><\/a>Da es keine Aufzeichnungen gibt, kann der Werdegang dieser Rasse nur vermutet werden. Fest steht aber, dass er eng mit der Besiedelung des amerikanischen Westens verbunden ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aus Knochenfunden und \u00dcberlieferungen ist bekannt, dass in Amerika vor seiner Entdeckung zumindest drei verschiedene Arten von Hunden existierten. Der Schlittenhund der Eskimos, eine kleinere Terrierart und der Indianerhund.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieser Indianerhund sah einem Wolf sehr \u00e4hnlich, war ebenso variantenreich in seinen Fellfarben. Seine Aufgabe war das Lager zu bewachen und zu besch\u00fctzen, er half das Wild aufzusp\u00fcren und zuzutreiben, diente ebenso als Zugtier oder h\u00fctete die frei lebende Pferde. Die Indianer verehrten ihre Hunde, da auch in den Gr\u00e4bern Hunde gefunden wurden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es muss vermutet werden, dass sich diese Hunde ebenso mit den von den neuen Siedlern mitgebrachten Hunden vermischten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Indianer kamen diese Hunde wegen ihrer ungew\u00f6hnlichen, oftmals blauen Augen heilig vor und einige Legenden sind daraus entsatnden. Sie nannten Sie &#8222;gohst-eyed-ones&#8220; = Die mit den Geisteraugen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend der gro\u00dfen Auswanderungswellen von Europa nach Amerika und Australien brachten die Menschen auch ihre Hunde mit. Dazu geh\u00f6rten die Iren um 1845 ebenso wie Ende 19., anfangs des 20. Jahrhunderts Merinoschafe haupts\u00e4chlich von Spanien und dem Baskenland nach Australien exportiert wurden. Mit von der Partie waren nat\u00fcrlich die Sch\u00e4fer mit ihren Hunden. Sp\u00e4ter zogen sie weiter nach Amerika.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Somit kann angenommen werden, dass zu den Ahnen des Aussies der \u201efarm collie\u201c, ein Vorfahre der heutigen Border Collies, sowie der Pyren\u00e4en-Sch\u00e4ferhund und weitere alte H\u00fctehunderassen. In Australien lernten die Sch\u00e4fer den Australian Kelpie und den Australian Cattledog zu sch\u00e4tzen und kreuzten sicher auch diese Rassen ein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Schafe, die in den Westen von Amerika aus Australian importiert wurden, wurden Australian Sheeps genannt und so bekamen auch ihre Hunde, der Einfachheit halber, den Namen \u201eAustralian Shepherd\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Australian Shepherd fielen den Farmern auf, da sie die F\u00e4higkeit besa\u00dfen, Herden in der Weite des Landes zusammenzuhalten und zu besch\u00fctzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Leben der Sch\u00e4fer und ihrer Hunde war hart, und so wurden nur Hunde mit hervorragender Arbeitsleistung verpaart. Gesch\u00e4tzt wurden Hunde die z\u00e4h und anpassungsf\u00e4hig waren, mit ausgepr\u00e4gtem H\u00fcteinstinkt und ihrem Herrn treu ergeben. Es waren au\u00dfergew\u00f6hnlich gelehrige Hunde, die dar\u00fcber hinaus auch unabh\u00e4ngig und intelligent genug waren, in manch einer Situation auf sich selbst zu achten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gerade diese Eigenschaften machten und machen den Australian Shepherd auch heute noch zum verl\u00e4ngerten Arm der amerikanischen Farmer und zum beliebtesten Hund der Westernreiter, die ihn in den 70er Jahren mit den Quarter Horses nach<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Europa mitbrachten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So richtig bekannt wurde der Australian Shepherd in den 50er Jahren durch Jay Sisler, der mit seinen \u201eTrick dogs\u201cdurch das Land zog und bei Rodeo-Shows gro\u00dfes Aufsehen erregte. Er lehrte seinen Hunden unglaubliche Tricks, wie mit den Hinterbeinen auf Stangen zu balancieren, Seilspringen usw. Sein Blue Merle R\u00fcde Shorty (bekannt auch aus einigen amerikanischen Filmen) ist der Gr\u00fcnder der bekanntesten amerikanischen Zuchtlinien.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die offizielle Registrierung der Aussies in Amerika begann 1957 durch die Gr\u00fcndung des Australian Shepherd Club of America (ASCA), ein Einzelrasseklub mit inzwischen an die 100.000 Eintragungen. Erst 1977 wurde der Standard festgelegt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><a class=\"jcepopup\" style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/www.blue-angeldust.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2006\/10\/sisler2_forweb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-57 alignnone\" style=\"margin-right: 5px; float: left;\" src=\"http:\/\/www.blue-angeldust.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2006\/10\/sisler2_forweb.jpg\" width=\"185\" height=\"283\" \/><\/a>Eine weitere Organisation ist in Nordamerika der \u201eAmerican Kennel Club\u201c (AKC), der im Jahr 1991 das Zuchtbuch f\u00fcr den Australian Shepherd er\u00f6ffnet hat.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Weltdachverband f\u00fcr Hundezucht, die \u201eF\u00e9d\u00e9ration Cynologique Internationale\u201c (FCI) erkannte erst im Juni 1996 den Australian Shepherd als Rasse an.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In \u00d6sterreich wird das Zuchtbuch durch den der FCI angeschlossenen \u201e\u00d6sterreichischen Kynologen Verband\u201c (\u00d6KV) gef\u00fchrt. Hunde mit ASCA Papieren werden in \u00d6sterreich \u201elediglich\u201c registriert, der Stammbaum wird offiziell nicht anerkannt. Sie erhalten eine Zuchtbuchnummer mit einem \u201eReg\u201c-Anhang. Erst die dritte Generation ist dann voll registriert und anerkannt. AKC \u2013 Papiere werden voll anerkannt.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Australian Shepherd stammt trotz seines Namens nicht aus Australien sondern aus Amerika. Da es keine Aufzeichnungen gibt, kann der Werdegang dieser Rasse nur vermutet werden. Fest steht aber, dass er eng mit der Besiedelung des amerikanischen Westens verbunden ist. 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